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Dipl. -Ing. Rainer Steffens
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52066 Aachen

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Ingenieurvermessung  |  Deformations- und Setzungsmessungen, Feinnivellement

Deformationsmessungen

Talsperre

Für die Analyse und Veranschaulichung von Deformationen an Bauwerken können aus dreidimensionalen Messdaten Oberflächenmodelle berechnet werden. Die benötigten Daten werden durch photogrammetrische Stereoauswertung, tachymetrische Punktmessungen oder mit einem Laserscanner erfasst. Aus dem so gewonnenen digitalen Oberflächenmodell können Profile und Höhenschichtlinien abgeleitet werden und mögliche Bewegungen aufgemessener Punkte dokumentiert werden.

Bei vielen Baustellen müssen daher von Anfang an Sicherungsmaßnahmen eingeplant werden (z.B. Brücken, Tunnel), um eine Gefährdung des neuen Bauwerks zu minimieren.

Teurer als Schäden am neuen Bauwerk können Forderungen wegen Schäden an benachbarten Bauwerken werden. Für einen Bauherren ist es deshalb wichtig, bereits vor Baubeginn den Zustand von benachbarten Bauten festzustellen und zu dokumentieren. Dazu gehören, von neutraler Seite erstellte, beweissichernde Aufnahmen über existierende Gebäudeschäden (Rissaufnahmen). Mit einer Nullmessung vor Baubeginn kann später jederzeit mit Hilfe einer Vergleichsmessung nachgewiesen werden, ob und wie viel sich ein Bauwerk in Lage und Höhe verschoben hat.

Die Entscheidung, welche Messinstrumente eingesetzt und wie die Messintervalle gewählt werden müssen, hängt dabei von vielen Faktoren ab und muss für den Einzelfall festgelegt werden.

Typische Einsatzgebiete von Deformationsmessungen sind die Kontrolle von Dämmen und Talsperren, Spundwänden, Schlitzwänden, Gebäude, Gleise, Masten und Türme, Langzeitüberwachung von Brücken, abrutschgefährdete Hänge und Böschungen und Tunnelbauten.


Setzungsmessungen

Talsperre

Mit Hilfe von Setzungsmessungen werden gefährdete Objekte überwacht (z.B. Brücken und Talsperren). Durch Präzisionsnivellement werden definierte Höhenpunkte am Objekt in bestimmten Abständen kontrolliert. Die Ablesung und Speicherung der Messwerte erfolgt digital mit Hilfe von Strichcodes und registrierenden Nivellieren. Ablese oder Schreibfehler gehören daher der Vergangenheit an.

Die dabei erreichbare Genauigkeit zwischen benachbarten Höhenpunkten kann je nach Erfordernis und äußeren Bedingungen sehr hoch sein. Diese richtet sich hauptsächlich nach dem eingesetzten Instrumentarium (Invarlatten) und kann besser als 0,1 mm sein. Um Höhenverschiebungen des gesamten Objekts festzustellen, können die Messungen auch mittels Liniennivellements an Fixpunkte außerhalb des gefährdeten Bereichs angeschlossen werden.

Setzungsmessungen sind reine Höhenmessungen. Es werden keine Lagedeformationen bestimmt.


Feinnivellement (Präzisionsnivellement)

Zur hochgenauen Höhenübertragung im Submilimeterbereich wird eine spezielle Ausrüstung benötigt und bestimmte Messverfahren angewendet. Dies ist z.B. bei der Bestimmung der Landeshöhenfestpunkte der Fall.

Latte auf HP Lattenfuß Feinnivellement